Spendenbetrug? Deutschland, Schweiz und die Dominikanische Republik wollen die Wahrheit wissen!

Kinderstuhl TamborilDie Staatsanwaltschaft in Deutschland wird sich mit dem Fall im Zusammenhang mit dem mutmasslichen Spendenbetrug in der Dominikanischen Republik befassen.

Während es einige schockierende Schlammschlacht nennen, beharren andere darauf, dass es sich um notwendige Wahrheitsfindung handelt. Längst ist es unmöglich für unbescholtene Bürger aus Deutschland, Österreich, Schweiz und der Dominikanischen Republik sich selbst ein Bild zu machen – denn die Wogen um mutmassliche Spendenbetrügereien der Dominikanischen Kinderhilfe aus Deutschland überschlagen sich zunehmend.

Die Wahrheitsfindung um mutmasslichen Spendenbetrug in Tamboril in der Dominikanischen Republik wird die Deutsche Justiz in den nächsten Monaten beschäftigen und es wird kaum umgänglich sein mit den Behörden aus der Dominikanischen Republik zusammen zu arbeiten – will man die Wahrheit wirklich finden.

Die Ortschaft und das Spital „Hospital Dr. Grullon“ von Santiago, dass durch den Dominikanischen Jungen Yoelmi, dem Bruder von Stephan Klär Brayen zu unerwarteter Präsenz in unzähligen Berichten kam, scheint nicht mehr zur Ruhe zu kommen.

Als Einleitung ein paar Ausschnitte aus Publikationen seitens der Dominikanischen Kinderhilfe:

Die „Domki“-Mitglieder hatten bei unterschiedlichen Gelegenheiten Spenden gesammelt – etwa auf dem Kirchentag und dem Wildeshauser Gildefest. Sie hatten die 1800 Euro teure Operation des Jungen ermöglicht. "Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg"

WILDESHAUSEN - Seit mehreren Monaten sammelt die „Dominikanische Kinderhilfe e.V.“ („Domki“) bereits für den Jungen Yoelmi. Der Junge aus der Dominikanischen Republik leidet unter einem Gehirntumor. Durch die Sammlung konnte der Verein die Operation Yoelmis ermöglichen.

„Domki“- Mitglied Stephan Klär aus Wildeshausen zeigte sich erfreut über die positiven Entwicklungen. So sei der Junge rasch auf dem kinderzimnmerWeg der Besserung gewesen. Leider gebe es bei der Genesung inzwischen auch kleinere Rückschritte. Sie bewegten sich jedoch im normalen Rahmen.

„Seit Jahren engagiert sich Stephan Klär aus Wildeshausen für die Ärmsten der Armen in der Dominikanischen Republik. 16 Monate lang lebte er gemeinsam mit seiner dominikanischen Frau Altagracia im Stadtviertel "Carlos Diaz" in Tamboril bei Santiago. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland sammelte er ab April 2009 in Zusammenarbeit mit der Dominikanischen Kinderhilfe e.V. als Fördermitglied Zuwendungen und Spenden, um seinem Patenkind Yoelmi helfen und Hilfsprojekte des Vereins für Kinder in Not mit seiner Arbeit unterstützen zu können.

Stephan Klär meint dazu auf seiner Webpräsenz:

"meine Anmerkung in eigener Sache zur Hilfsorganisation von H.A.N. rückblickend:

Schon Anfang April 2009 (hat er da nicht laut domki.de bereits Spenden gesammelt?? siehe oben) wurde Heinz von mir persönlich um Hilfe für ein krankes Kind aus Tamboril gebeten. Diese Hilfe lehnte er aber entschieden ab. (mit den Kosten einer OP könnte man ja so vielen andern Kindern helfen) Warum aber informierte H.A.N. die Familie nicht wenigstens über Möglichkeiten einer kostengünstigen Hilfe für das kranke Kind, wenn er doch so gut über Hilfsmöglichkeiten Bescheid wusste? Eine helfende Absicht mal vorausgesetzt, hätte doch ein Telefonanruf bei der Familie (50Pesos=1€) hierfür sicherlich vollkommen gereicht. Die Telefonnummer war ihm doch schon seit meiner Kontaktaufnahme bekannt. (Beleg hierfür ist der kompl. gesicherte Schriftverkehr per Mail) Spielzimmer Dr. Grullon

Und damit beginnt die geplante (?) Verwirrung – denn wie kann Stephan Klär schreiben, dass er sich für die Hilfe für ein krankes Kind an ein ehemaliges Mitglied des Vereins gewendet hat – warum schreibt er nicht, wie auf anderer Seite leicht herauslesbar – ich möchte das Ihr dem Kind meiner Familie, dem Bruder von Stephan Klär Brayen....., der wiederum in einem weiteren Artikel als Patenkind dargestellt wird, helft?

Wieso schildert er dies so, als handle es sich um ein zufällig entdecktes, armes Kind dem er sich nun annehmen wolle? Und warum soll eine andere Person seine eigene Familie aufklären, bei der er doch laut eigenen Referenzen 16 Monate gelebt hat?

Doch wir wollen nicht auf die hunderten Berichte einzeln eingehen, welche bereits im Netz kursieren und keinem Menschen mehr die Möglichkeit bieten sich ein klares Bild zu machen, ohne dass er sich tagelang durch Widersprüche kämpft.

Hispaniola.eu wollte wenigstens in einem Bereich Klarheit schaffen, und hat in Begleitung von weiteren Personen das Spital “Hospital Dr. Grullon“ in Tamboril, Santiago am 26.04.2010 um den Wahrheitsgehalt dieser Meldungen vor Ort zu prüfen, besucht.

Wir wollten wissen, was die Klinik vor Ort zu den publizierten Daten der Dominikanischen Kinderhilfe, insbesondere der Fördermitglieder Stephan Klär und (Name bekannt) meint. Und wir erhielten die freundliche Zustimmung der Direktorin des benannten Kinderspitals, Frau Doktor Rosa Maria Morel ein Gespräch führen zu dürfen um der Wahrheit näher zu kommen....

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Dr GrullonHispaniola.eu besucht die Klinik in Tamboril - Report vom Besuch der Klinik “Hospital Dr. Grullon“ in Santiago am 26.04.2010

Anlass für den Besuch in dem Hospital Publico ist der „Fall Yoelmi“. Seitens der Dominikanische Kinderhilfe e.V. oder auch Domki e.V. genannt, wurde für das Kind aus der Dominikanischen Republik mit dem Namen Yoelmi ein Spendenaufruf gestartet. Man behauptete, das Kind habe einen grossen und lebensbedrohlichen Tumor, müsse dringend operiert werden.

Auf Publikationen von Seiten der Domik e.V. Cuxhaven, Deutschland (www.domki.de) und Internetseiten des Fördermitglieds der domki e.V - (Name bekannt) wurde nach ersten Spendeneinnahmen publiziert, man habe den Jungen operieren können.

Er sei auf dem Wege der Besserung, bedarf aber Rehablilitationsmassnahmen. Auf diesen Publikationen gab man Operationskosten von 1.800 Euro an.

In dem Video von Stephan Klär auf YouTube

www.youtube.com/watch?v=QSogR29YZ-o

wird behauptet, dass die Mutter von Yoelmi allein für eine einzige Arztkonsultation 2000 RD$ (~20 Euro) zahlen musste. Bitte richten Sie ein besonderes Augenmerk auf das Video, wo die Schwägerin interviewt wird und behauptete, 2000 RDS gezahlt zu haben!

Ein weiteres Video zeigt ein Krankenhaus in Tamboril (namentlich nicht benannt!), welches die schlechten Zustände in der Dominikanischen Republik aufzeigen soll. Sichtlich dient dieses Video dazu, auf die Tränendrüsen der Spender zu drücken. „ach wie ärmlich...“.

 

www.youtube.com/watch?v=xvPhjCn-AVA

Bei unserer Nachforschung wurden wir freundlicherweise von der Direktorin des Spitals Dr. Grullón in Santiago empfangen, welches seit Jahren Yoelmi behandelt und eine umfangreiche Krankheitsakte zu diesem Kind führt.

Die genannten Videos wurden der Direktorin Dra. Rosa Maria Morel vorgeführt. Es wurde uns bestätigt, dass diese Video eindeutig NICHT das Hospital Dr. Grullon darstellen.

SpieleckeWeiterhin wurden wir informiert, dass es per GESETZ in der Dominikanischen Republik verboten ist, in öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäusern, Fotos oder Videoaufnahmen zu machen. Dies dient vor allem dem Schutz der Minderjährigen!

Dra. Morel wies uns darauf hin, dass die Aufnahmen von Stefan Klär einen klaren Verstoss gegen hier geltende Gesetze sind und er sich dafür hier im Land zu verantworten habe. Die Webseiten von domki.de und den Herren Stephan Klär, welcher für diesen Verein tätig ist, sind gespickt mit solchen Bildern, welche nicht hätten gemacht werden dürfen. Und auch nicht im behandelnden Spital gemacht wurden.

Die Aussage von der Mutter Yoelmis wurde als falsch abgewiesen. Die medizinischen Leistungen in einem Hospital Publico sind GRATIS.

So auch in dem Hospital Dr. Grullon. Diese Krankenhäuser unterliegen dem Sozialplan der Regierung der Dominikanischen Republik. Zusätzlich erhalten diese Krankenhäuser Spenden von internationalen Hilfsorganisationen. Weder die ärztliche Konsultation, noch für Untersuchungen (EEG etc.) muss etwas bezahlt werden. Auch die Pflege im Patientenzimmer ist gratis, die Abgabe von Medikamenten und Verbandsmaterial wird nicht berechnet, ist kostenfrei.

Dra. Morel erklärte, dass die einzige Gebühr die erhoben wird, eine feste Summe von 1.000 RD$ ist. Dies ist für die Registrierung und Durchführung der chirurgischen Operation. Diese Summe wurde von der Mutter Yoelmis am 18.Mai 2009 gezahlt (Beleg in den Unterlagen).

Dra. Morel bezweifelt, dass Yoelmi noch in einem anderen Krankenhaus in Behandlung gewesen ist, da er seit dem Jahr 2004 in dem Hospital Dr. Grullon registriert ist und man dort eine Patientenakte „Yoelmi Rosario“ führt unter der Nummer 38-61-39

Für die Leitung des Hospitals ist es unverständlich, wie man behaupten kann, dass Operationen und Behandlungen Geld kosten. Um diesen Fall endgültig zu schliessen, bot man seitens der Hospitalleitung an, sämtliche Unterlagen herauszugeben. Einzig, um die legitim zu machen, bedürfe es der Verfügung eines Staatsanwaltes.

Auffallend in der Sache „Yoelmi“ ist, dass DOMKI e.V. sich hier eines Kindes annimmt, welches nicht irgendein Kind im Land ist, sondern aus der „Familie“ von Stefan Klär. Stefan Klär sagt selbst in seinen Videos, „seine Familie“, seine „Frau“. Und Yoelmi ist der Sohn seiner Schwägerin oder gar wie dieses Video von Ihm selbst belegt : der Bruder seines Sohns ... Sollte Klär also eine „soziale Ader“ haben und so gern helfen – warum nicht hier bei der Angabe der korrekten Informationen?

Dient alles der persönlichen Bereicherung handelt es sich um Spendenbetrug im organisierten Stil auf internationaler Ebene?anschlagbrett Kinderklinik

Aus diesem Grund bitte ein besonderes Augenmerk auf das Video, wo die Schwägerin interviewt wird und behauptete, 2000 RDS gezahlt zu haben! Wie wir uns bei der Konferenz überzeugen konnten, eine Falschaussage. Und die letzte Sekunde des Videos ist wichtig, sollte man sich wiederholt ansehen!

Dann fällt einem auf, dass sie am Ende sinngemäß sagt: „gut gemacht?“ War dies eine abgesprochene und abgekartete Sache?

Viel verwerflicher ist aber eine ganz andere Tatsache. Der Tumor war weder riesig, noch lebensbedrohlich. Es handelte sich nach Aussage der behandelnden Ärztin Dra. Morel um eine Zyste!

Diese wurde entfernt. Eine Aussicht auf Besserung für Yoelmi besteht jedoch nicht, denn er hat weitere Erkrankungen:

Yoelmi hat bereits seit Geburt einen cerebralen Defekt, dieser ist Auslöser der motorischen Störungen des Kindes. Yoelmi hat Epilepsie, nicht operabel! Man kann dies nur mit Medikamenten behandeln.

Es wird hier ein Kind vor die Kamera gezerrt ohne zu wissen was man mit ihm macht. Moralisch sehr bedenklich. Hinweisen muss man auch darauf, dass Behandlungen (z.B. Rehabilitationsmassnahmen) in dem Hospital Dr. Grullon ebenfalls gratis sind! In anderen Krankenhäusern kosten derlei Therapien nur „ein paar Münzen“ so die Worte von Dra. Morel.

Hinterfragt meinte sie: um 20 RD$, was weniger als 50 Eurocent sind! Wenn man nun sieht, dass man für Yoelmi 5000 Euro sammeln konnte, dass man 1.800 Euro für die Operation bezahlte (wie wir nun wissen – eine klare Lüge), dass man 3000 Euro für Reha-Massnahmen verwaltet damit Yoelmi wieder gesund wird (wie wir wissen angeborener und nicht behandelbarer Geburtsschaden), dann fragt man sich: Was soll hier therapiert worden sein?

Rechnet man 3000 Euro um, berechnet 20 RD$ pro Behandlung, dann ergibt dies 7350 Behandlungen. Selbst bei 3 Sitzungen / Woche ergibt dies eine Therapiezeit von über 69 Jahren! (3 Behandlungen / Woche x 52 = 106 Behandlungen im Jahr!) Ist das glaubwürdig?

Wie Herr Nievergelt Abreu anhand eines Überweisungsbeleges vor Ort nachweislich dokumentiert, wurde das Geld an die Geliebte, in den Videos Ehefrau genannt, von Stefan Klär geschickt. Doch was geschah in Wirklichkeit damit?

Wird die Staatsanwaltschaft aus Deutschland Klarheit schaffen - denn es geht doch hier um öffentliche Spendengelder - ein sogenantes Offizialdelikt das seitens der Staatsanwaltschaft doch stets verfolgt werden muss, sobald diese in Kenntnis der Tatsachen kommen.

Und die Staatsanwaltschaft hat mehrere Anzeigen erhalten, wird auch die per Fedex nach Europa geschickten Dokumente und unterschriebenen Aussagen erhalten - denn egal wo die Wahrheit nun begraben sein soll - sie gehört ans Tageslicht!

Bei diesem ersten Besuch in Tamboril waren zugegen:

Dra. Rosa Maria Morel (Direktorin Hospital Dr. Grullon),

Rechtsanwalt Gilberto Antonio Almanzar Dominguez, registriert bei der Anwaltskammer der Dominikanischen Republik zwecks juristischer Beglaubigung und allfälliger weiterer Interventionen.

Heinz Nievergelt-Abreu

Joachim Finkelde

Das handschriftliche Protokoll wurde auf jeder Seite durch Initialen der Anwesenden bestaetigt. Es wurden alle relevanten Daten festgehalten und gegengezeichnet. Das Protokoll der Besprechung wurde unterzeichnet, Ausweisdokumente inkl. der Registriernummer aufgenommen und der Staatsanwaltschaft zugestellt.

Gegen Stephan Klär, (Name bekannt) und domki e.V wurden von verschiedenen Seiten nun erneute Anklagen bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Doch wer nun noch nicht genug hat, dem empfehlen wir in Kürze unsere Fortsetzung zu lesen, welche noch weitere wunderliche Abläufe präsentiert.

Inzwischen ist es längst zu einer internationalen, grenzüberschreitenden „Geschichte“ geworden welche eines bestimmt ist – grenzenlos und unglaublich was sich da abspielt.

"Und derjenige, der die Engel und Teufel nicht gesehen hat in den Wundern und Widerwärtigkeiten des Lebens, dessen Herz bleibt ohne Erkenntnis und dessen Seele ohne Verständnis. " Khalil Gibran

Wir weisen zudem darauf hin, dass die Redaktion von Hispanila.eu die ausdrückliche Erlaubnis der Klinik erhielt diese Fotos im Spital zu machen um den effektiven Zustand des Spitals auch der Oeffentlichkeit zeigen zu können.

Auf dem Bild mit Personen, mussten wird jedoch die Personen unkenntlich machen, weil dies nicht erlaubt ist, Patienten etc. zu publizieren.

Mehr als 300 Artikel, Dokumente und Schriftverkehrsauszüge sind inzwischen gespeichert und gesichert worden. Dieses komplette Material wird der Justiz zugeführt. Denn gibt es mehr als eine Wahrheit?    

Es ist an der Zeit,dass dem Treiben eines gewissen Vereines ein Ende gesetzt wird und die Verantwortlichen eine gerechte Strafe für ihre "Abzockerei" erhalten.